17. Sonntag nach Trinitatis – Prof. Dr. Jens Schröter

Matthäus 15,21-28

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Matthäus 15,21-28
Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.
Wie hätten Sie reagiert, liebe Schwestern und Brüder, wenn Sie so brüsk abgefertigt worden
wären? Hätten Sie genügend inneren Widerstand, genügend Resilienz aufgebracht, um so eine
Abfuhr einfach wegzustecken? Oder hätten Sie sich enttäuscht und traurig zurückgezogen,
vielleicht sogar wütend abgewandt?
Der Predigttext für den heutigen Sonntag mutet uns einiges zu. Er stellt unser Bild von Jesus auf
eine harte Probe. Und er ist überhaupt verstörend. Wir haben den Text vorhin in der
Evangeliumslesung bereits gehört. Machen wir uns noch einmal klar, was hier passiert. Jesus trifft
eine kanaanäische Frau, also eine Nichtjüdin. Das klingt vielleicht zunächst nicht sonderlich
aufregend. Den Hörerinnen und Hörern einer solchen Geschichte zur Zeit Jesu steht aber sofort
vor Augen: Hier ereignet sich ein kultureller Clash. Jüdische und heidnische Religion treffen direkt
aufeinander. Dass es sich um eine kanaanäische Frau handelt, verstärkt das noch. Israel und
Kanaan – dieser Gegensatz war in der Geschichte Israels tief verankert, schließlich hatte das Volk,
so erzählt es die Bibel, das Land, das Gott ihm verheißen hatte, von den Kanaanäern erobert und
sie von dort vertrieben.
Was sich nun zwischen Jesus und der kanaanäischen Frau ereignet, verstört zutiefst. Es passt so
gar nicht zu unserem Bild von Jesus, dem Heiler und Retter aller Menschen. Die Frau bittet Jesus
um Hilfe. Er möge ihre Tochter heilen, der es sehr schlecht geht. Sie bittet ihn darum, sich ihrer
zu erbarmen, sie redet ihn sogar als Herr und Sohn Davids an. Aber es hilft alles nichts. Jesus weist
sie brüsk ab. Für dich bin ich nicht da, so lässt sich seine Antwort zusammenfassen. Ich bin zu
Israel gesandt, nicht zu allen und jedem, nicht zu dir und deiner Tochter.
Da haben wir es wieder, das Denken in Gegensätzen, in vorgefertigten Kategorien, in Schubladen.
Wir und die. Israel und Kannan. Auch heute ist Israel von solchen Gegensätzen zerrissen. Israelis
und Palästinenser. Juden und Muslime. Die Ereignisse der letzten Jahre, seit dem furchtbaren
Attentat der Hamas vom Oktober 2023, haben großes Leid über viele Menschen gebracht, die in
der Region leben oder gelebt haben und zu Opfern mörderischer Attacken wurden. Und noch
immer scheint ein Friede in weiter Ferne. Das Denken in Gegensätzen ist unbarmherzig,
mörderisch.
Was also machen wir mit einem solchen Text? Wie gehen wir damit um, dass Jesus der Frau sagt,
er habe mit ihr nichts zu tun? Werden Ausgrenzung und Abgrenzung doch wieder salonfähig? Die
AFD in Sachsen-Anhalt hat angekündigt, das Kirchenasyl zu unterbinden, damit sich Migranten
nicht durch die Flucht in Kirchen der Abschiebung entziehen können. Die Kirchen haben darauf
reagiert, indem sie das Kirchenasyl in andere Bundesländer verlagern wollen, um die Betroffenen
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zu schützen. Die Linke, die in Berlin die Wahl gewonnen hat, hat, zurückhaltend formuliert, ein
Antisemitismusproblem. Es gibt Gegenden in der Stadt, in denen man sich besser nicht als Jude
oder Jüdin in der Öffentlichkeit zeigt. Manche jüdische Familien melden ihre Kinder lieber in
ruhigen, weiter entfernten Stadtteilen an, als sie der Gefahr auszusetzen, als Juden diffamiert oder
sogar angegriffen zu werden. In Deutschland, im Jahr 2026. In Italien ist die Situation nicht
wesentlich anders. Kürzlich wurde ein Rabbiner in Mailand an einer Bushaltestelle überfallen, und
das ist kein Einzelfall. Immer wieder werden auch hier jüdische Menschen in der Öffentlichkeit
beleidigt, werden jüdische Einrichtungen mit propalästinensischen Parolen beschmiert.
Wir gegen die. Deutsche gegen Migranten. Europäer gegen Afrikaner. Christen gegen Muslime.
Muslime gegen Juden. Christen gegen Juden. Schauen wir einfach zu, wenn Menschen in solche
Kategorien eingeteilt, wenn sie danach beurteilt werden, woher sie kommen, wie sie aussehen,
was sie glauben? Wenn mit ihnen so umgegangen wird, als hätten sie unter uns keinen Platz, wenn
sie nicht so sind wie wir?
„Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ sagt Jesus zu der Frau. Israel
und die anderen Völker, die Heiden, diese Einteilung steht hinter dieser Antwort. Aber natürlich
ist das keine Antwort, die man einfach für eine Ausgrenzung von Menschen anderen Glaubens
oder anderer Herkunft instrumentalisieren könnte. Hinter dieser Antwort steht vielmehr die
Zusage, dass Jesus die Verheißungen Gottes für sein Volk Israel erfüllt. Gott hat Israel erwählt, er
hat ihm sein Heil zugesagt, er hat ihm verheißen, dass er es beschützen und bewahren wird auf
allen seinen Wegen. Das Matthäusevangelium, aus dem unser Predigttext stammt, betont immer
wieder, dass mit Jesus diese Verheißungen in Erfüllung gehen. Jesus ist derjenige, den die
Propheten angekündigt haben, in dessen Wirken das Heil Gottes für sein Volk erfahrbar wird,
wenn Hungernde satt, Trauernde getröstet und Kranke geheilt werden. Gott war mitten unter ihnen,
das haben die Menschen gespürt, wenn sie Jesus begegneten. Und sie haben gesagt: So muss es
sein, wenn Gott sein Reich in dieser Welt aufrichtet. Hier, im Wirken Jesu, können wir es jetzt
schon schmecken, riechen, spüren, mitten in unserem alltäglichen Leben. Nicht Ausgrenzung,
sondern das Heil Gottes, das war es, was Jesus den Menschen gebracht hat.
Nun aber diese Begegnung mit der kanaanäischen Frau. Wie passt sie in dieses Bild? Jesus scheint
geradezu überfordert damit, dass ihn da jemand anspricht, der gar nicht zu Israel gehört. Seine
Antwort war vielleicht gar nicht abweisend gemeint, auch wenn sie sich so anhören mag. Vielleicht
ist sie auch Ausdruck seiner Überraschung: Dafür bin ich doch gar nicht zuständig. Sohn Davids
– das bin ich doch für Israel und nicht für alle anderen Menschen auch noch. Die Frau aber lässt
sich nicht abschütteln. Sie sieht das anders. Jesus, so denkt sie, ist derjenige, mit dem auch unsere
Erwartungen in Erfüllung gehen. Mit dem all das Leid endlich ein Ende findet, das uns täglich
plagt. Jesus kann Krankheiten heilen, auch solche, die eigentlich unheilbar erscheinen. Er, nur er,
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wird auch meiner Tochter helfen können, die von einem so bösen Geist geplagt wird. Dass er Jude
war, war für die Frau kein Grund, diese ihre Überzeugung in Zweifel zu ziehen. Das kann er auch
für uns tun, er kann alle Menschen heilen, davon war sie fest überzeugt.
Wie die Frau darauf gekommen ist, ausgerechnet in dem Juden Jesus denjenigen zu sehen, der ihre
Not wenden kann, wissen wir nicht. Aber wir sehen: Sie hat sich nicht gescheut, sich dorthin
aufzumachen, wo sie Hilfe erhofft hat. Wie so viele Menschen, die geplagt sind von einer
tückischen Krankheit, die keine Hoffnung haben, dass sich ihr Leben zum Guten wenden wird, die
verzagt sind angesichts der besorgniserregenden Entwicklungen um uns herum. Sie hat sich
aufgemacht, wie sich auch Menschen zu uns aufmachen, weil sie hoffen, dass sie bei uns eine
freundliche Aufnahme finden, eine Perspektive für ihr Leben, einen Kontext, in dem sie sich
wohlfühlen können. Wir sollten nicht vergessen, dass wir alle in eine solche Lage geraten können,
in der wir auf die Zuwendung und Unterstützung durch andere angewiesen sind. Wie dankbar sind
wir, wenn wir dann Zuwendung und Hilfe erfahren.
Die Frau lässt sich nicht abschütteln. Die Antwort Jesu ist für sie kein Grund aufzugeben. Das ist
ein sehr bemerkenswerter Zug der Geschichte. Sie fällt vor ihm nieder und bittet ihn inständig, ihr
zu helfen. Sie erniedrigt sich buchstäblich vor ihm, so wichtig ist es ihr, dass ihre Tochter Hilfe
erfährt. Und wir können nur zu gut verstehen, wie sie sich gefühlt haben muss. Dass Jesus helfen
kann, steht für sie nicht infrage. Die Hilfe ist so nah, sie muss ihn nur noch davon überzeugen,
seine Auffassung zu überwinden, dass er nur zu Israel gesandt sei.
Aber es kommt anders – zunächst jedenfalls. Der Höhepunkt der Geschichte ist der sich
anschließende Dialog zwischen Jesus und der Frau. Man kann nicht das Brot den Kindern
wegnehmen und den Hunden vorwerfen, muss sich die Frau von Jesus anhören. Das klingt
ungeheuerlich. Eine Demütigung, eine Beleidigung, eine Kränkung. Warum tut Jesus das?
Wechseln wir noch einmal die Perspektive. Wie hat Jesus wohl das Drängen der Frau empfunden?
Vielleicht hat er gedacht: Warum ist sie so penetrant? Warum versteht sie nicht, dass ich ein Jude
bin, der in seinem eigenen Volk wirkt. Ich gehe sowieso nicht in das Haus einer Heidin, das wäre
gegen die Reinheitsgebote, das muss sie doch verstehen. Warum will sie mich dazu drängen, etwas
zu tun, wozu ich weder beauftragt noch als jüdischer Mann überhaupt befugt bin?
Jesus denkt und handelt als Jude seiner Zeit. Das kann ihm niemand vorwerfen. Das ist vielmehr
das, was wir von ihm erwarten würden. Dazu gehörte für ihn, dass er seinem Auftrag gerecht wird,
für sein Volk da zu sein. Dazu gehörte auch, dass er zwischen seinem, dem jüdischen Volk und
den anderen Völkern einen Unterschied machte. Auch das wird ihm niemand vorwerfen wollen.
Und dennoch: Der Vergleich mit den Kindern und den Hunden ist entwürdigend, ja sogar
schockierend. Warum redet Jesus so mit dieser Frau? Wir können versuchen, es aus der Situation
heraus zu erklären, uns in die Lage Jesu zu versetzen, der sich nicht anders zu helfen wusste, um
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diese Frau loszuwerden. Wir können es aber auch aus der Situation des Matthäusevangeliums
erklären, in dem diese Geschichte steht. Das Matthäusevangelium will besonders klar vor Augen
stellen, dass Jesus tatsächlich derjenige ist, mit dem die Verheißungen für Israel in Erfüllung
gegangen sind. Immer wieder heißt es, dass etwas im Leben und Wirken Jesu geschah, damit die
Schrift erfüllt wird. Das Leben Jesu, von seiner Geburt bis zu seiner Auferweckung, ist nur dann
richtig verstanden, wenn es im Licht der Verheißungen Gottes für Israel gesehen wird. Das wird
gerade im Matthäusevangelium immer wieder betont. Auch dass Jesus in unserer Geschichte mit
dem drastischen Bild von den Kindern und den Hunden darauf beharrt, dass er zu Israel gesandt
wurde, gehört zu dieser Charakteristik des Matthäusevangeliums.
Die eigentliche Pointe der Geschichte haben wir damit aber noch nicht erreicht. Diese Pointe
besteht darin, dass die Frau sich nicht etwa darüber empört, was sie sich von Jesus anhören muss.
Sie akzeptiert es vielmehr, macht sich das Bild sogar zueigen und hat darauf ein schlagfertiges
Gegenargument. Selbst wenn wir einmal, so können wir ihre Antwort paraphrasieren, in dem Bild
von Kindern, die am Tisch sitzen, und Hunden, die darunter herumstreunen, denken, dann musst
du doch zugeben, dass die Hunde das sofort aufschnappen, was von den Tischen herabfällt. Eine
überaus gewitzte, eine schlagfertige Antwort! Man könnte sie auch so übersetzen: Mit dem
Vergleich lasse ich dich nicht davonkommen. Das Bild lässt sich auch anders interpretieren. Man
kann es auch so deuten: Ich weiß, dass du ein jüdischer Mann bist, dass du dich zuerst und vor
allem um dein Volk Israel kümmerst. Das verstehe ich und das akzeptiere ich. Aber ich bin
überzeugt davon, dass das Heil, das du bringst, auch für uns nichtjüdische Menschen reicht. Dass
es auch für uns wichtig ist, denn auch wir bedürfen der Heilung, der Tröstung, der Hilfe. Du hast
sie gebracht, auch wir können davon profitieren, auch wenn wir keine Juden sind.
Jesus ist zutiefst überrascht. Damit hatte er nicht gerechnet. Und ihm wird klar: Die Frau hat etwas
verstanden, das ihm selbst so nicht klar war. Sie hat verstanden, dass er tatsächlich gekommen ist,
um das Heil Gottes allen Menschen zu bringen. Natürlich, dem jüdischen Volk zuerst. Das stellt
die Frau mit keinem Wort infrage. Aber dieses Heil reicht darüber hinaus. Das versteht Jesus nun
auch selbst. So ist diese Geschichte nicht zuletzt darin einzigartig, dass sie einen Lernprozess Jesu
schildert. Dieser Lernprozess endet damit, dass er das große Vertrauen, das die Frau zu ihm hat,
als die Ursache dafür benennt, dass ihre Tochter gesund geworden ist. O Frau, so sagt Jesus zu ihr,
dein Glaube ist wirklich groß. Er ist erstaunlich, er ist geradezu überwältigend. Dieses Vertrauen
in mich und den Gott, den ich verkünde, hat dazu geführt, dass deine Tochter von ihrer bösen
Besessenheit geheilt wurde. Geh zu ihr zurück, du wirst sie gesund in deinem Haus finden.
Eine erstaunliche Geschichte. Sie ist erstaunlich, weil sie uns eine nichtjüdische Frau zeigt, die zu
dem Juden Jesus ein solch großes Vertrauen hat, dass sie sich nicht davon abbringen lässt, ihn um
Hilfe für ihre Tochter zu bitten, auch nicht durch eine brüske Zurückweisung, auch nicht durch
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einen für sie entwürdigenden Vergleich. Dieses Vertrauen, dieser Glaube der Frau ist auch darum
bemerkenswert, weil er zeigt, dass Jesus auch von nichtjüdischen Menschen als jemand
wahrgenommen wurde, von dem sie Hilfe und Heilung für ihr Leben erwarteten. Das ist
keineswegs selbstverständlich, denn Jesus wirkte im Namen des Gottes Israels. Diesen Gott
erkannten Menschen wie die kanaanäische Frau also an, wenn sie sich an Jesus wandten.
Diese Geschichte ist aber auch darum erstaunlich, weil sie uns Jesus als jemanden zeigt, der selbst
lern- und entwicklungsfähig ist. Jesus durchläuft in dieser Episode einen Erkenntnisprozess. Zu
Beginn ist er noch der Auffassung, es sei nicht seine Aufgabe, für nichtjüdische Menschen da zu
sein. Am Ende ist das nicht mehr so. Jesus erkennt nun, dass auch Menschen, von denen er es nicht
erwartet hat, ihn und den Gott, in dessen Namen er wirkt, anerkennen. Das, so konstatiert Jesus,
ist entscheidend dafür, dass ihr Leben heil wird.
Was können wir heute aus dieser Geschichte mitnehmen, liebe Schwestern und Brüder? Wir
können daraus mitnehmen, dass Vertrauen, Mut und Zuversicht wichtiger sind als Herkunft,
Sprache und sozialer Status. Wir können daraus lernen, dass der christliche Glaube von früher Zeit
an allen Menschen offenstand, auch denen, die ihm zunächst fernstanden. Wir können schließlich
daraus entnehmen, dass der christliche Glaube in den jüdischen Schriften und Traditionen wurzelt
und untrennbar mit ihnen verbunden bleibt. Der Jude Jesus hat sich davon überzeugen lassen, dass
auch nichtjüdische Menschen ihm als dem von Gott Gesandten vertrauen. Das ändert nichts daran,
dass er ein Jude war und natürlich auch nach der Begegnung mit der kanaanäischen Frau blieb.
Aber Jesus hat gesehen – und wir sehen es mit ihm – dass das Vertrauen zu ihm weite Kreise zog
und Menschen erreichte, von denen man es gar nicht erwarten würde und von denen auch Jesus es
nicht erwartet hat. Wir könnten es auch so formulieren: Der christliche Glaube steht Menschen
ganz verschiedener Herkunft offen. Er kann Menschen helfen und ihr Leben heil werden lassen,
auch heute, auch hier bei uns. Am Ende des Matthäusevangeliums sendet der auferstandene Jesus
seine Jünger zu allen Völkern, um sie zu taufen und sie zu lehren, was er ihnen aufgetragen hat.
Dieser Auftrag rückt die Episode von der Begegnung Jesu mit der kanaanäischen Frau in ein neues
Licht. In diesem Licht können wir sie heute lesen: als eine Geschichte vom christlichen Glauben,
den wir in der Welt zur Wirkung bringen sollen, damit sie ein heller und freundlicher Ort für alle
Menschen werde, ganz egal, woher sie kommen, wie sie aussehen und welchen sozialen Status sie
haben. Amen.
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in
Christus Jesus. Amen.

AnhangPredigt_27_09_202640,0 KB
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